In meinen Fantasie‑Motiven entstehen Landschaften und Figuren, die nicht aus der sichtbaren Welt stammen, sondern aus einer stillen, inneren Vorstellung. Viele dieser Arbeiten zeigen Unterwasserlandschaften, in denen sich fremde Formen, angedeutete Lebewesen und schwebende Strukturen verbinden. Die Szenen wirken nicht laut oder überzeichnet, sondern zurückhaltend und klar – wie Erinnerungen an etwas Unbekanntes.
Einige Bilder zeigen bizarre, wüstenhafte Felsformationen, die wie natürliche, aber zugleich fremde Räume erscheinen. Andere Arbeiten enthalten Fantasietiere oder Gesichter, die nur angedeutet sind und sich aus Linien, Flächen und Farbklängen entwickeln. Manche dieser Motive entstehen in Acryl, einige wenige in Tusche, wodurch eine besonders feine, grafische Wirkung entsteht. Die Tuschezeichnungen fügen sich ruhig in die Serie ein und erweitern die Fantasie‑Landschaften um eine leichte, lineare Struktur.
Diese Fantasie‑Bilder verbinden das Unbekannte mit einer reduzierten, poetischen Bildsprache. Sie laden dazu ein, die Landschaften und Wesen nicht als feste Figuren zu sehen, sondern als offene Möglichkeiten – stille Räume, in denen sich Formen zeigen, ohne vollständig definiert zu sein.
